Regeln für das Pilze sammeln (II)
Das Sammeln
- Sammeln Sie Speisepilze, die Ihnen sicher bekannt sind!
- Lassen Sie alte und ganz junge Exemplare stehen. In den Korb gehören auch keine Pilze, die madig, faulig, vom Schimmel befallen oder durch Auftauen nach dem Frost matschig geworden sind.
- Pilze an Holz und am Boden wachsende Pilze mit Röhren können, wenn sie als Speisepilze sicher erkannt wurden, abgeschnitten werden. Alle anderen Pilze drehen Sie vorsichtig aus dem Boden. Knolle am Stielende und/oder Manschette am Stiel sind wichtige Erkennungsmerkmale.
- Reinigen Sie die Pilze bevor diese in den Korb gelegt werden. Kontrollieren Sie die Pilze auf Madenfraß durch einen Längsschnitt.
- Im luftdurchlässigen Korb sind Ihre Pilze gut aufgehoben. Im Beutel oder Rucksack werden diese zerdrückt und können schon beginnen zu verderben.
- Pilze legt man zuhause kühl und luftig aus. Innerhalb der nächsten 24 Stunden sollten diese aber zubereitet werden.
Zu Beachten!
Heben Sie etwa 48 Stunden lang 2-3 Exemplare der Pilze auf, die Sie gegessen haben. Gemeint sind hier unverarbeitete Pilze. Bei auftretenden Beschwerden nach der Pilzmahlzeit können diese zur Ursachenforschung heran gezogen werden.
- Durchwühlen bzw. Zerstören Sie nicht den Waldboden und lassen Sie unbekannte, giftige und ungenießbare Pilze stehen. Geschützte Arten dürfen nicht gesammelt werden.